Naturpark Schwarzwald
Mitte/Nord


Historie

Aus der Geschichte des Dorfes

Die Gemarkung Glatt ist seit über 2000 Jahren besiedelt. Kelten wohnten zur Hallstattzeit (750-450 v. Chr.) auf der Kalktuffterrasse.

Römer bauten eine Straße von Sulz über Glatt und Oberiflingen dem Kniebis zu. Die alte Steige ist ein Teil dieser Querverbindung im römischen Straßennetz des 1. und 2. Jahrhunderts n. Chr. Alemannen beerdigten ihre Toten im Gräberfeld unterhalb der Galgensteige, wo jetzt der Alte Rainweg die Siedlung erschließt (600-650 n. Chr.).


Der Ort Glatt wurde erstmals in einer Schenkungsurkunde aus dem 8. Jahrhundert erwähnt. Im 12. Jahrhundert huldigten die Bürger von Glatt dem Grafen von Hohenberg. Zu jener Zeit ist Ulrich von Neuneck in Glatt schon ansässig gewesen. Vom Ende des 13. Jahrhunderts bis 1671 war Glatt Adelssitz der "Edlen von Neuneck". Freiherr Johann Franz von Landsee erwarb 1680 die Herrschaft Glatt. 1706 ging der Besitz an das Benediktinerkloster Muri, Schweiz, über. Im Zuge der Säkularisation mussten die Patres Glatt verlassen und in die Schweiz zurück. Nach den murischen Statthaltern herrschte der Fürst von Hohenzollern-Sigmaringen über Glatt. 1850 wurde Hohenzollern preußische Provinz, das Oberamt Glatt aufgelöst und dem Oberamt Haigerloch einverleibt. 1925 wurde der Ort mit dem gesamten Oberamt Haigerloch in den Landkreis Hechingen eingegliedert. 1974 wurde Glatt dem Landkreis Rottweil zugeteilt. Seit 1. Januar 1975 ist der inzwischen sehr bekannte Erholungsort ein Stadtteil von Sulz.


Geschichtliches von Hopfau

Kelten wohnten vor mehr als 2000 Jahren im Nießler- und im Tobeltal.

Ritter Wern von Hopfau ist 1085 in einer Urkunde des Klosters Reichenbach genannt. Graf Hermann von Sulz veräußerte 1278 seinen Hopfauer Besitz an das Kloster Alpirsbach und 1322 kaufte der Abt weitere Güter im Ort.

Durch die Reformation kam Hopfau 1534/35 unter württembergische Herrschaft.  Seit 1808 gehört Hopfau zum Oberamt Sulz. Diese Verwaltungszuständigkeit dauerte 130 Jahre lang, bis der Ort 1938 dem Landkreis Horb zugeteilt worden ist. Ein Stadtteil von Sulz ist Hopfau seit dem 1. Januar 1972.


Dürrenmettstetten

Am kleinen Bach im Engerstal und an der Quelle im Nießler Tal tränkten vor mehr als 2000 Jahren die keltischen Bauern ihre Tiere. Die ältesten Funde von Grabbeigaben datieren aus der jüngeren Hallstatt-Zeit (450 Jahre vor Chr.). Vom Engerstal bezieht der Ort auch heute noch sein Wasser. Aus der Zeit der Römer stammt der ‚Heerweg'. Später gehörten die Felder und Höfe verschiedenen Grundherren: Rittern, Klöstern und Kirchen. Als Turramezstetten wurde der Ort erstmals im Jahre 1278 erwähnt. (Graf Hermann von Sulz verkaufte am 18. Dezember 1278 seinen Besitz in Turramezstetten an das Kloster Alpirsbach.)                                                                                                                          Seit 1322 war das Dorf geteilt. Der Grenzstein an der östlichen Wand der Kirche zeugt davon. Der obere Ortsteil gehörte dem Kloster Alpirsbach und wurde nach der Reformation württembergisch. Den unteren Ortsteil besaßen die Herren von Neuneck, später das Kloster Muri (Schweiz). Seit dem Jahr 1807 gehörte der vereinte Ort zum Oberamt Sulz, später zum Kreis Horb und seit dem 1. Januar 1975 ist Dürrenmettstetten Stadtteil von Sulz am Neckar und liegt damit im nördlichsten Zipfel des Landkreises Rottweil. Der Ort liegt 675 Meter hoch und damit rund 200 Meter über dem Glatt-Tal in der Schwarzwald-Vorebene und ist vorwiegend landwirtschaftlich geprägt.

17.05.12
http://www.naturparkschwarzwald.de/home/portalgemeinden/sulz-glatt/historie
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