Der Schwarzwald hat eine spannende geologische Geschichte. Seine Grundgesteine gehören zu den ältesten Gebirgen Deutschlands.
Die Entstehung begann vor rund 250 Mio. Jahren. Ursprünglich war das Gebiet des heutigen Naturparks Teil eines großen, flachen, mitteleuropäischen Beckens, in das wiederholt das Meer eindrang.
Das im Erdaltertum durch vulkanische Aktivitäten entstandene Grundgestein aus Graniten und Gneisen wurde dadurch vor 150 Mio. Jahren von bis zu mehrere hundert Meter mächtigen Schichten von Buntsandstein Muschelkalk und Keuper überlagert.
Mit Beginn der Erdneuzeit entstand vor 65 Mio. Jahren das heutige Mittelgebirge durch Hebungen bis auf 1000 Meter. Gleichzeitig senkte sich der heutige Oberrheingraben ab.
Dabei zerbrachen die überlagernden Schichten aus Sandstein und Kalk. Sie wurden durch Gletscher, Gewässer und Wind abgetragen oder sie rutschten seitlich ab, so dass vor rund 2,5 Mio. Jahren in Teilen des Schwarzwaldes das Grundgestein erneut an die Oberfläche kam.
Die Granite und Gneise prägen heute noch den Süden und Südwesten des Naturparks. Im Zentrum weist die obere geologische Schicht vor allem Buntsandstein auf. Im östlichen und nördlichen Naturpark wird der Buntsandstein von Muschelkalk überlagert, auf dem sich gute landwirtschaftlich nutzbare Böden entwickelt haben.
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