Die Bergbahn - Was für ein Ausblick
Mit der Bergbahn fährt man in wenigen Minuten auf den Sommerberg mit seinem milden Reizklima. Ein echter Kontrast zum Schonklima im Tal. Vom Hochplateau des Sommerberges gibt es herrliche Ausblicke auf die Kurstadt und auf die Höhen des Schwarzwaldes. Hier oben, von der Sonne durchflutet, finden sich eine Reihe guter Unterkünfte, deren Gastgeber Ihren Aufenthalt zu einem unvergeßlichen Schwarzwaldurlaub werden lassen. Von der Bergstation aus können gesunde Spaziergänge auf ebenen und im Winter zum Großteil geräumten Wegen, bis hin zum Naturschutzgebiet Wildseemoor unternommen werden. Die Standseilbahn - eine der wenigen ihrer Art in Baden-Württemberg - wurde erstmals am 23. Mai 1908 in Betrieb genommen und verkehrt heute täglich von 6.30 bis 22.30 Uhr im Sommer bzw. bis 19.30 Uhr im Winter zu jeder vollen und halben Stunde.
Weitere Informationen:
Kurpark - Erholung pur
Anno 1699 durch Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg in Form einer ersten Hainbuchenallee ins Leben gerufen, entwickelten sich die Kurparkanlagen zu einem der größten und auch schönsten Landschaftsgärten in Baden-Württemberg. Die Geschmäcker in der Gartengestaltung änderten sich mit der Zeit, und damit unterlag der Kurpark einer beständigen Änderung und Erweiterung. Französische Gartenkunst wechselte sich ab mit der Natürlichkeit einer scheinbar unberührten englischen Gartenlandschaft. Genießen Sie im Herzen des Schwarzwalds die Kuratmosphäre mit Kaffee und leicht beschwingter Musik, für die das überregional bekannte Wildbader Kurorchester sorgt. Oder bestaunen Sie so märchenhafte Orte wie den "Maurischen Pavillion" und die "Englische Kirche". Versäumen Sie es nicht, sich an den Wasserspielen der Enz zu erfreuen - und wenn die Zeit der Rosen ist, sollten Sie unbedingt den pittoresken Rosengarten bewundern.
Das Rathaus
Eine ausführliche Besichtigung des Sitzungssaales im Rathauses lohnt sich wegen den angebrachten Reliefbildern, die elf Szenen aus der bekannten Ludwig Uhland-Ballade "Der Überfall im Wildbad" (1815) darstellen.
Fischleckereien
In Wildbad und im oberen Enztal gibt es eine Reihe hochqualitativer Fischzuchten. Dort werden Forellen unter erstklassigen Zucht-Bedingungen herangezogen. Regenbogen- und Lachsforellen, Bachforellen und Saibling, ein sogenannter "Trendfisch", der wegen seines zarten Fleisches bei Gourmets besonders beliebt ist. Alle Forellenzuchten verkaufen ihren Fisch auch direkt an die Kunden, sodaß sich ein kleiner Abstecher für fangfrischen Fisch immer lohnt.
Das Palais Thermal - Bademärchen werden wahr
Die klassizistische Fassade des Graf-Eberhard-Bades erscheint bieder im Verhältnis zu dem, was sie verbirgt. Denn hinter diesen florentinischen Sandsteinmauern entfaltet sich eine orientalische Badepracht, die auf unserem Kontinent wohl einmalig sein dürfte. Aus dem von Verfall bedrohten Bau wurde mit enormem finanziellen, planerischen und künstlerischen Aufwand das, was es einmal war - eine luxuriöse Badelandschaft, ein Traum aus 1001 Nacht. Ein moderner Gesundheitstempel mit dem Verfeinerungssinn des Orients. Damit gelang auch eine grandiose architektonische Leistung, eine Symbiose zwischen unumgänglicher, moderner Formgebung mit einem Ambiente nostalgischen Zuschnitts. Die Maurische Halle, die Fürstenbäder, das Große Herrenbad, in dem die Venus des dänischen Bildhauers Bert Thorwaldsen steht, und vor allem die exklusive Saunalandschaft sind ein Teil des wundervollen Rahmens für gesunde Tage. Kein Kurgast sollte einen Besuch auslassen, es läßt niemanden unbeeindruckt.
Weitere Informationen erhalten Sie direkt auf der Homepage:
www.palais-thermal.de
Schmuckes, Technisches und Literarisches
Die Flößerei prägte den Charakter des Ortes Calmbach. Im Flößermuseum erinnern bemerkenswerte Exponate an diese Zeiten. Mit Hilfe detailgetreuer Modelle, imposanter Bilddokumente und lebensnaher Figuren werden Sie Zeuge der kulturellen Vergangenheit unserer Schwarzwaldlandschaft.
Auch das Schmuckmuseum in Pforzheim mit seinen einmalig schönen Exponaten aus vier Jahrtausenden ist allemal einen Besuch wert. Uhren-Liebhaber und Technik-Fans versäumen natürlich nicht, das Technische Museum der Uhren- und Schmuckindustrie aufzusuchen.